Marketing liebt Kommunikation trotz Social Media

Gelegentlich diskutiere ich mit ausgewachsenen Marketiers und werde ertappt.
Irgendwann hat Jemand (?) behauptet, dass Public Relations (PR) und Corporate Communications ein Bestandteil des Marketings sind. Inzwischen sag ich es selbstbewusster: Diese Theorie ist mir egal. Marketing und PR führen eine moderne Beziehung. Jeder ist mündig und selbstbewusst mit gemeinsamen Ziel:

zufriedene Kunden.

In Social Media Zeiten wird der Unterschied der Beiden recht deutlich. Es wird diskutiert, ob Marketingkampagnen in Facebook funktionieren oder nicht? Nutzt dieses oder jenes Unternehmen Social Media richtig? Wie steuert man Public Relations in den Netzwerken? Gute und schlechte Beispiele entstehen.

Bild: tanzendes Paar. Quelle http://www.flickr.com/photos/admiral_von_schneyder/
tanzen.jpg

Ich sehe die Unterschiede so:

Marketing:
Es stellt das Unternehmen/Produkte optimal dar, ist mal spielerisch mal strategisch, mehrstufig, investiert, lädt ein und fordert auf, immer mit dem Ziel, dem Kunden, im Visier. Inhalte dürfen hier werberisch sein. Es gibt schier unendlich viele Kanäle und Kombinationen.

Kommunikation:
Sie will sich austauschen. Den Dialog kann der Mitteilungs- und hoffentlich Zuhör-Bedürftige dank Social Media endlich direkt führen, anderen Gesprächen lauschen, ohne Umwege wie z.B. die Presse. Ein Unternehmen erfährt Neues mit unschätzbarem Wert über seine Kunden und andere Zielgruppenund und kann direkt informieren. Inhalte sind hier möglichst nutzbar, real und ungeschminkt, zeitabhängig, schnell. Dank Web 2.0 auch spontan, diskutierbar und persönlich.

Gehören die Beiden im Social Web zusammen?

Das kommt darauf an: Möchte man wissen, was Kunden, Aktionäre, potenzielle und Unbeteiligte zu sagen haben? Dient es dem Ziel, dann lohnt es sich, am sozialen Web teilzunehmen. Ob Marketing-Kampagnen im Facebook nerven oder nicht, liegt allein im Auge des Empfängers, und mit diesen Augen können wir jetzt öffentlich lernen zu sehen und verstehen, dass 1:1 Werbeaussagen beispeilsweise im Twitter nicht funktionieren.

Die beiden Verliebten müssen also ihre Stärken ausbauen und zusammen überlegen, kombinieren, sich ergänzen lernen und korrigieren. Hauptsache sie stehen zu ihrer grossen Liebe: dem Kunden (ups oder wars das Marketing)…

zum Originalpost mit Kommentaren

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Über su

Denkt, hört, lernt, kommuniziert, macht Fehler. Und dann noch Online Kommunikationsberaterin (schönes Wort), Dozentin, Yoga, KTM
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