Blogs sind cool, auch in der Unternehmenskommunikation

Google liebt Blogs hab ich heute getwittert, weil Karin Friedli von Blogwerk das in ihrem Vortrag sagte. Gleich darauf schrieb Ymotux „Menschen lieben Blogs“ Dankeschön für die wunderbare Ergänzung aus dem Twitter Universium (nicht anwesend). Darum gehts doch. Die Leute entscheiden, ob ein Blog erfolgreich ist. Interaktiv wie ein Blog und dessen Leser waren auch die Studenten. Sie bereicherten den Tag mit Fragen, die nur kommen, wenn man sich echt mit dem Thema Social Media auseinandersetzt. Karin zeigte eine inhaltsstarke Präsentation und setzte gleich mit Raphael (Danke für Deinen Mut) live einen neuen Blog „L wie Liebe“ zum Ausprobieren auf.

looks like fun

Karin und Raphael beim Blog aufsetzen

Hier sieht es schon richtig cool aus, statt „naja ich weiss nicht“

Ein Argument für einen Unternehmensblog möchte ich kurz erwähnen (den Rest seht Ihr in Karins HandoutBlogwerk_Blogs_kfriedli20101013).

„Keine Social Media Strategie ohne Blog. Dort kann ich direkt auf Themen, Anregungen reagieren und den Dialog moderieren. Ein Blog kann gut die Landingsite für viele andere Social Media Aktivitäten sein und gibt mehr Inhalt an einem Ort her.“ Was mir gefällt: Auch Karin sagt: „Bloggen heisst nicht, PR und Werbung einfach wegzulassen, vielmehr gehört das Bloggen einfach dazu.“

Beim ebookers Blog hakte Philipp gleich nach, warum dort externe Leute schreiben, wenn doch Authentizität ein wichtiger Erfolgsfaktor ist. Wir lernten gleich eine Art Blog kennen, die in meinen Augen eher als „klassisches Marketing“ und SEO-Aktion fungiert. Gut, das hat wohl seine Berechtigung, solange es die Leute akzeptieren, lesen und kommentieren. Ich mag solche Blogs nicht, genau wie ich Publireportagen ungelesen umblättere.

Später bei Namics haben wir uns die Bloggerei und Unternehmenskommunikation bei Namics angesehen und wie PR und Bloggen zusammen finden. Ich wünsche mir, dass die Studis die Parallelen erkennen, bzw. leben. Authentisch, aufrichtig und das Gespür für die Story.

Ein riesen Dankeschön an Andreas von Gunten, dass wir einen Account für das Social Media Kit für das UNESCO Projekt bekommen. Das gab einen kleinen Applaus. Die Studenten entwickeln ein Kommunikationskonzept mit dem Ziel, nonmaterielles Kulturerbe weiterzutragen und Menschen auf das Thema zu sensibilisieren. Ich bin heute schon sicher, Social Media wird darin eine grosse Rolle spielen und hoffe, ich kann Euch bald mehr dazu berichten.

Herzlichen Dank Karin für Deine Zeit, Ideen und dass ich dazu lernen und immer wieder dazwischen reden durfte und dankeschön Euch Studenten für Eure Bereicherung.

Achso, ich finde: cool ist ein Blog, wenn er keine Werbung, keine PR/Mareketing-Inhalte hat und eine persönliche Bindung schafft.

Eriks Post zum Studientag

Eriks Post zum Studientag

Handouts:

Präsi blogwerk Blogs: Worum es geht und wie mans macht
Präsi Pixelfreund Blogs in der Unternehmenskommunikation
Posts von Nils Seiter: Social Media Monitoring Tools (Serie)
Post von Jürg Stuker: Flash, ab in die Ecke

gelungene Blogs: Leumund.ch pixelfreund.ch talkabout.de lookslikegooddesign.com

Hausaufgaben:

Jeder legt bitte 2 Accounts an, die für das UNESCO Projekt sinnvoll sind
(wer nicht öffentlich agieren will: gmail-Account („Google ist auch Social Media“ und delicios.com zum Bookmarken und Teilen von Links)

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Über su

Denkt, hört, lernt, kommuniziert, macht Fehler. Und dann noch Online Kommunikationsberaterin (schönes Wort), Dozentin, Yoga, KTM
Dieser Beitrag wurde unter Corporate Dialog und PR, HTW Chur veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu Blogs sind cool, auch in der Unternehmenskommunikation

  1. Valérie schreibt:

    Liebe Su

    Einmal mehr ein toller Beitrag! Dankeschön.

    Dein letzter Satz hat mich nachdenklich gemacht:
    «cool ist ein Blog, wenn er keine Werbung, keine PR/Marekteing-Inhalte hat und eine persönliche Bindung schafft»

    Ist es Werbung, wenn man im Blog über ein Kundenprojekt schreibt und dessen Angebot erwähnt? Eigentlich schon, oder?

    • sufranke schreibt:

      Liebe Valérie
      Dankeschön und gute Frage. Bei Namics versuch ich, die Leute zu sensibilisieren, genau das nicht zu tun. Und falls ja, dann nicht als Referenz sondern
      – Hintergrundinfos
      – Gelerntes
      – Tipps
      – persönliche Meinungen
      – erste Erfahrungen,
      – Nutzeranalysen
      – evtl. Optimierungen usw.
      Das macht den Inhalt wertvoll und unterscheidet sich klar vom Marketing. Finde ich.

  2. Pingback: Mut zum Netzwerken 2.0 | Netwoman's Blog

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