Genetzwerkt statt gepokert

„Mir ist ein persönlicher Kontakt lieber“ Das Argument von Social Media Verweigerern mag ich und kann ich nur bestätigen. Online treffe ich täglich wesentlich mehr Leute, als es mir persönlich möglich wäre. Und wegen dauerhaften häufiger kleiner Informationen / Gedanken, kenne ich einen twitternden Menschen oft lange bevor ich ihn getroffen habe. Sogar besser als manchen gelegentlichen Apéroteilnehmer, der nur offline oder per E-Mail kommuniziert.

Genau das hat Leumund, der Blogger und Vorbild-Netzwerker, verstanden und bringt seine Online Kontakte via Newsletter (Linkriss) zu einer Party zusammen. Die Idee von PokeRT gefällt mir, obwohl ich den Namen nicht aussprechen kann. Erfahren davon hab ich über Hinweise aus meinem Online Netzwerk, sonst hätte ich gedacht, es geht um Pokern oder um Handtaschen (wegen dem Profilbild)

Gestern Vorgestern hab ich also einen meiner (sonst privat reservierten) Abende spendiert und ging mit Diverix ins Plaza. Dort fand ich tolle Leute auf der Bühne, die keine war. Sie sprachen über TV-Gewohnheiten und wie sich diese durch Social Media verändern.

Leute auf der Bühne beim PokeRT

die Bühne beim PokeRT

Unter den Gästen, viele Menschen, deren Gesicht ich von einem kleinen Bild und manchen Gedanken aus Tweets kenne. Die meisten stellten sich mit Twitternamen vor, als wäre es das normalste der Welt. Und schwupp war ich mitten im Gespräch, als hätte man bereits zusammen Schafe gehütet (Ihr wisst was ich meine) Kein was-arbeiten-Sie-blabla. Sondern, „hey herzlichen Glückwunsch zum neuen Job, wie kommst Du mit Deiner neuen Kamera zurecht oder wie gehts Deinem Nachwuchs“. Man kennt sich einfach, obwohl man sich noch nie gesehen hat.

Für Events mit Onlinecharm hab ich gestern gelernt:

– Lade interessante Leute auf die Bühne
– möglichst keine typischen Marketer, die was verkaufen wollen)
– lade via Social Media ein (das gibt das erhabene „Waaas du kennst pokeRT nicht“ Gefühl)
– Nutze einen Twitternamen, den Du bei Partylautstärke deutlich vermitteln kannst, ohne das Handy zu zücken
– gut wär der richtige Name, das wirkt beim Vorstellen netter, als „ich bin der x-machine“
– Social Media Adressen gehören auf die Visitenkarte
– statt Mickey-Mouse besser ein Profilbild
– Folge Pictura, sie macht regelmässig Profibilder (dankeschön für mein Neues)
– Rede mit den Leuten, statt zu twittern, das kannst Du nach dem Anlass wieder, denn
– Twitterwalls funktionieren eh meistens nicht
– ach ja ein gutes Thema ist natürlich Pflicht

Man/ich kann also auch ohne Social Media netzwerken, aber mit ist viel lustiger.Roli hat Bilder vom Abend gemacht.

ps. ganz schön spät, zwei Tage nach dem Event, verzeiht mir (ich hab keine Ausrede) mehr Posts übers Event gibts hier.

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Über su

Denkt, hört, lernt, kommuniziert, macht Fehler. Und dann noch Online Kommunikationsberaterin (schönes Wort), Dozentin, Yoga, KTM
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2 Antworten zu Genetzwerkt statt gepokert

  1. Pingback: Tweets that mention Genetzwerkt statt gepokert | Netwoman's Blog -- Topsy.com

  2. Pingback: linkRiss!Talk Der Einfluss von Social Media auf das Fernsehen • • leumund.ch

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